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Datenschutz bei E-Mails

Gemeinsamer Beschluss der
Konferenz der evangelischen Internet-Beauftragten
und der
Konferenz der Datenschutzbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland

Datenschützer und Internetexperten der Kirche: Unverschlüsselte E-Mails nicht für vertrauliche Informationen nutzen!

Berlin, 14. Mai 2003


Die Konferenz der evangelischen Internet-Beauftragten und die Konferenz der Datenschutzbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland weisen darauf hin, dass E-Mails in der Regel nicht abhörsicher sind. Auf ihrem Weg vom Absender zum Empfänger kann die elektronische Post unbemerkt von Unbefugten mitgelesen, gespeichert und ausgewertet werden. Personenbezogene Informationen sollten deswegen auch nur verschlüsselt über das Internet versendet werden. Hierfür stehen bereits geeignete Verfahren zur Verfügung. Allerdings ist ihre Installation und Bedienung für viele Nutzer noch zu kompliziert. Wer auf den Einsatz von Verschlüsselungsprogramme verzichtet, sollte sensible Informationen auch künftig auf konventionellem Weg (Briefpost) versenden.

Angeregt wurden die Konferenzen durch das Online-Angebote der kirchlichen Telefonseelsorge. Hier ist es gelungen, einen besonders sensiblen Bereich der Online-Kommunikation sicher zu gestalten.

Die Konferenzen beschließen gemeinsam, ein Projekt, "Standards für einfache und sichere E-Mail-Kommunikation" zu erarbeiten. Sie versprechen sich von Lösungen in diesem Bereich auch erhebliche wirtschaftliche Einsparpotentiale, wenn künftig sensible Daten elektronisch übermittelt werden könnten.

Beschluss der 3. Tagung der "Konferenz der evangelischen Internet-Beauftragten"

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