Basteln in der Einsamkeit
Weihnachten 1990. Tim Berners-Lee und Robert Cailliau schalten ihre NeXT-Computer an und nehmen ein hausinternes Telefonbuch in Betrieb. Die beiden ahnen nicht, dass sie eben die Basis für ein neues, globales Massenmedium legen. Die Folgen sind gewaltig, ein boomender Wirtschaftszweig entsteht, aus Studenten werden im Handumdrehen Millionäre, die Politik beginnt sich zu verändern, ein neues Zeitalter beginnt. Denn die beiden Männer haben mit ihrem Telefonbuch soeben das
Wold Wide Web (WWW) erfunden.
Heute werden
WWW als Synonyme verwendet oder miteinander verwechselt. Dabei trennen die beiden 20 Jahre. Während das Internet lange Zeit ein Fall für die Universitäten blieb, wurde es durch die Erfindung des WWW der breiten Masse zugänglich. Denn während ersteres nur mittels sperriger Software und Befehle zu nutzen ist, kann man im www flott dahinsurfen, von Seite zu Seite, von Computer zu Computer springen.
Das World Wide Web ist, was viele nicht wissen, ein europäisches Kind. Die Eltern sind ein Brite und ein Belgier. Die Entwicklung wurde zum größten Teil aus europäischen Steuergeldern finanziert (es war nicht teuer). Der Geburtsort ist das
CERN (European Organization for Nuclear Research) in Genf.
Es beschäftigt 3000 Mitarbeiter und beherbergt 6500 Teilchenphysiker aus 80 Ländern, die am größten Kernforschungsinstitut ihre manchmal Jahre dauernden Experimente durchführen. Alle diese Wissenschaftler verwendeten verschiedene Computer, jeder schwor auf sein Betriebssystem, seine Software. Das Ergebnis war eine babylonische Sprachverwirrung. Kaum ein Physiker konnte die abgespeicherten Dateien der Kollegen lesen. Oft nicht mal seine eigenen, wenn er an seine Heimatuniversität zurückgekehrt war und nun mithilfe des Internet seinen Computer beim Cern benutzen wollte.
Das eigentliche Ziel: Ein allgemeines Dokumentationssystem
Tim Berners-Lee und Robert Cailliau wollten ein allgemeines DOKUMENTATIONSSYSTEM für das CERN programmieren. Die Idee war so einfach wie genial: Wenn man das Internet nutzt, um
Hypertexte zu veröffentlichen , kann jeder von Information zu Information hüpfen, die in einer NETZARTIGEN STRUKTUR im virtuellen Raum verstreut sind - egal, welche Computer oder welche Software angewendet wird. Jede Datei sollte für alle lesbar sein, und jeder sollte Verbindungen zu anderen Dokumenten legen können. Tim Berners-Lee wusste:
"Ich würde ein System mit allgemeinen Regeln erstellen müssen, die für jeden akzeptabel waren. Das bedeutete, so weit wie möglich auf Regeln zu verzichten.".
Berners-Lee arbeitete in einer Abteilung an einem Programm für VERKNÜPFUNGEN, Cailliau in einer anderen ein paar Türen weiter vor seinem Computer. Alles lief natürlich online. Im Cern wusste niemand, was die beiden da genau trieben. Jederzeit hätte ein Vorgesetzter vorbeischauen und mit einem "Was macht ihr da eigentlich" das
PROJEKT STOPPEN können. Doch niemand störte die beiden; in den benachbarten Büros die esoterischen Grundlagenforscher, unter ihnen der riesige Teilchenbeschleuniger, in denen Protonen, Elektronen und Ionen in die Nähe von Lichtgeschwindigkeit katapultiert wurden. So strickten der Brite und der Belgier ein Code für die ganze Welt, unbemerkt von ihren Chefs, fast heimlich.
Bei der Präsentation waren die Wissenschaftler am Cern skeptisch. Zu oft hatten Programmierer ihnen neue Systeme aufdrängen wollen, die sich später als unhandlich herausgestellt hatten. Als ihnen Robert und Tim das Web demonstrierten, indem sie das interne Cern-Telefonverzeichnis aufriefen, ernteten sie nicht gerade Begeisterungsstürme: Das kann ich auch alles in meinem Telefonbuch auf dem Schreibtisch finden, war der Tenor.
Die (rasche) Entwicklung
Den beiden Programmierern erschien die Entwicklung des Web quälend langsam, von heute aus gesehen war sie rasant. Im Sommer 1991 gab es täglich 1000 Zugriffe auf ihren Server, im März 1993 macht das Web 0,1 Prozent des Internet-Verkehrs aus, im Dezember desselben Jahres waren es bereits unglaubliche 2,5 Prozent. Heute sind es nahezu 100.
Erst das World Wide Web machte aus dem Internet eine Goldgrube.
Von den Anfängen des Mediums ist nicht mehr viel zu sehen. Die ersten Websites von Berners-Lee und Cailliau sind ebenso verschwunden wie der erste Drucksatz Gutenbergs mit beweglichen Lettern.
Die beiden hatten an einem NeXT-Computer das Web gewoben, eine Erfindung von Steve Jobs. Als Tim Berners-Lee und Robert Cailliau am 25. Dezember 1990 den Computer hochfuhren und "Info.cern.ch" auf dem Bildschirm aufflackerte, hatte sich vielleicht nicht die Welt verändert, aber die Art und Weise, wie wir sie ansehen. Und das ist eigentlich dasselbe, oder?
Persönliche Bemerkungen von Tim Berners-Lee
Jeden Augenblick konnte einer fragen, warum ich meine Zeit damit verschwendete
Die Erfindung des World Wide Web war die Folge meiner über lange Zeit herangereiften Erkenntnis, dass eine Kraft darin liegt, Ideen in einer unbegrenzten und
NETZARTIGEN STRUKTUR anzuordnen. Und dieses Bewußtsein erwachte in mir auf genau diese Art und Weise.
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Am
WEIHNACHTSTAG 1990 lief der Browser und Editor namens World Wide Web auf meinem und Roberts Computer. Wir kommunizierten über das Internet mit dem Server
INFO.CERN.CH. So bedeutend dieses Ereignis auch war, ich war nicht sonderlich fixiert darauf. Denn meine Frau und ich erwarteten am Heiligabend unser erstes Kind.
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Computer speichern Informationen als Zeichenfolgen, deshalb liegt Bedeutung für sie in den Verbindungen zwischen Zeichen. Wenn eine Zeichenfolge wiederkehrte, sollte mein Softwareprogramm Tangle (= Gewirr) einen Knoten erzeugen, der diese Zeichenfolge repräsentierte. Immer wenn dieselbe Zeichenfolge wieder auftrat, setzte Tangle einfach einen Knoten, anstatt die Zeichenfolge zu wiederholen. Wenn mehr und mehr Phrasen in Form solcher Knoten gespeichert sein würden und zunehmend viele Zeiger auf solche Knoten wiesen, würde sich eine Folge von
VERKNÜPFUNGEN bilden.
Das, wonach ich suchte, fiel unter die allgemeine Kategorie der
DOKUMENTATIONSSYSTEME-Software, die die Speicherung und den späteren Abruf von Dokumenten ermöglicht. Dies war jedoch eine dubiose Arena. Ich hatte am
CERN zahlreiche Programmierer kommen und gehen sehen, die Systeme anpriesen, die Leuten bei der Organisation von Information "helfen" sollten: Sie pflegten zu sagen: "Um dieses System zu nutzen, müssen Sie nur alle Ihre Dokumente in vier Kategorien aufteilen" oder "Sie müssen Ihre Daten lediglich als Blablabla-Dokumente speichern" oder so ähnlich.
Ich erlebte, wie ein Protagonist nach dem anderen von entrüsteten Wissenschaftlern zur Schnecke gemacht wurde, die ihrerseits von den Programmierern gezwungen werden sollten, ihre Arbeit umzustrukturieren, dass sie in deren System passte.
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Ich war nicht am CERN angestellt, um das Web zu erfinden. Jeden Augenblick konnte einer von weiter oben fragen, warum ich meine Zeit damit verschwendete. Und obwohl es am CERN unüblich war, Leute an der Verfolgung ihrer eigenen Ideen zu hindern, hätte mein
PROJEKT JEDERZEIT GESTOPPT werden können.
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Die Leute im
INTERNET bauten das Web in echter Basisarbeit auf. Hin und wieder bekam ich Emails: "Hey, ich habe gerade einen Server eingerichtet und der ist total cool. Hier ist die Adresse."
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Häufig war es für die Leute schwer zu verstehen, dass sich bei dem ganzen Design "hinter"
HTML schlicht nichts verbarg. Es gab keinen Computer, der das Web "kontrollierte", kein separates Netzwerk, auf dem die Protokolle liefen, ja nicht einmal irgend eine Organisation, die das "Web" betrieb. Das Web war überhaupt kein physisches "Ding", das an irgend einem "Ort" existierte. Es war lediglich ein "Raum", in dem Informationen existieren können.
Ich erklärte den Leuten, das Web sei mit der Marktwirtschaft vergleichbar. In einer Marktwirtschaft kann jeder mit jedem Handel treiben, und die Beteiligten müssen dazu nicht unbedingt auf einen zentralen Marktplatz gehen. Nötig sind nur einige wenige Praktiken, denen alle zustimmen müssen: so etwa eine allgemein gültige Handeswährung und Regeln für den fairen Handel. Das Äquivalent dieser Regeln im Web sind die Regeln der Adressierung - die URI und die Sprache, die Computer benutzen - HTTP.
Persönliche Bemerkungen von Robert Cailliau zu den Anfängen
Wie fing alles an?
Tim und ich arbeiteten damals an einem Dokumentationssystem für das
Cern. Wir sollten für die Wissenschaftler beim Cern ein System entwickeln, mit dem sie auch dann Zugriff auf Unterlagen in den Computern vom Cern haben, wenn sie wieder zu Hause an ihren Universitäten sind. Natürlich hatte uns niemand beauftragt, ein System für die ganze Welt zu erfinden.
Die wichtigste Idee am Anfang war, einen Namensraum zu schaffen, den
URI. Lassen Sie mich dieses Prinzip an einem Beispiel verdeutlichen. Wenn ich hier aus Genf nach Deutschland telefoniere, wähle ich als Vorwahl die 0049 für Deutschland. Dahinter ist dann der eigentliche Anschluss. Für das WEB haben wir so ein Identifizierungsprogramm aufgebaut. Es gibt allerdings einen großen Unterschied zum Telefonnetz. Die deutsche Telefonbehörde legt fest, welche Nummern der einzelne Anschluss bekommt. Im WEB kann das jeder Server selbst bestimmen. Dabei muss es im WEB gar kein Dokument unter dieser Adresse geben, aber die Möglichkeit ist da, eins zu schaffen. Jeder Server kann hinter seiner so genannten Vorwahl, dem Uri, eine beliebige Menge verteilter Informationen anbieten.
Das war die Grundidee. Als wir den ersten Server
Info.cern.ch entwickelt hatten, war damit das WEB geboren.
Das WEB war schon zu Beginn sehr schnell, denn wir waren direkt am Internet angeschlossen. Heute läuft ja alles über Modems und von dort über das Telefon und erst von dort ins Internet. Bis 1994, 1995 gab es gar keine Modems. Modems sind nur eine temporäre Erscheinung, die werden auch wieder verschwinden.
Die Internet-Gemeinde hat sehr schnell begriffen, worum es beim WEB geht. Das ist wirklich ein lustiges Völkchen mit einem lobenswerten Wertesystem. Wenn es funktioniert, ist es gut; wenn etwas Besseres kommt, probieren wir es aus. Es geht nicht um eine demokratische Mehrheit, die bestimmt, sondern rein um die Funktion.
Die Manager, die Politiker und die Journalisten, das waren die, die das WEB zu Beginn nicht verstehen wollten. So war das am Anfang alles etwas zäh. Das war nicht nur ein Nachteil, denn die Einwände der realen Welt erinnerten uns immer wieder, dass wir uns beruhigen mussten, wenn wir zu ungeduldig waren. Aber manchmal waren wir frustriert über die Langsamkeit der Entwicklung. Das dauerte!
Wir wollten keine kommerzielle Software entwickeln, wir wollten, dass die Eigentümer vom Cern, also die nationalen Staaten, diese Software entwickeln. Unsere Aufgabe war es, zu sagen: Das ist die Idee, das funktioniert, das sind die Standards.
Obwohl das WEB hier erfunden wurde, kommt die ganze Software von der Westküste der USA. Leider Gottes hat Europa kein nennenswerte Softwareindustrie.
Aber es ist noch nicht zu spät, es gibt immer neue Entwicklungen, und Europa muss nicht warten, bis die andere Seite damit ankommt. Im
W3C, dem Webkonsortium, das über die Standards wacht, haben Europäer immer noch die Mehrheit.
Persönliche Bemerkungen von Robert Cailliau zur ersten Website
Wie sah die erste Website der Welt aus?
Die erste Website? Da muss ich aber tief kramen. Das ist ja richtige Archäologie. Irgendwo gibt es vielleicht noch ein paar Backups. Damals, vor zehn Jahren, hatte wir natürlich keine Ahnung, wie groß und wichtig das alles einmal werden wird. Deshalb haben wir natürlich auch wenig archiviert, denn im digitalen Medium verändert man ja dauernd etwas. Das ist ja das Gute daran.
Unsere erste Website hatte einen grauen Hintergrund und beschrieb unser Projekt, nämlich die verschiedenen Computer mit Hypertext zu vernetzen. Das Design war gleichzeitig die Gebrauchserklärung.
Die meisten Menschen denken, dass die ersten Websites primitiv und rudimentär waren. Das Gegenteil ist der Fall! Unsere Websites hatten viele Funktionen, die es heute nicht mehr gibt. Zum Beispiel einen Überblick, mit dem man auf die Links (Verbindungen) sehen konnte, ohne zu klicken. Oder man konnte das Dokument ausdrucken, was dann erst sechs Jahre später wieder möglich war.
Bei jedem Klick erschien ein neues Fenster. Aber das alte Fenster war immer noch da, im Gegensatz zu heute. Jedes Mal, wenn einer ein Diagramm oder eine Grafik anklickte, öffnet sich ein neues Fenster. Natürlich war nach einer Weile dann dein Bildschirm voller kleiner Fenster. Wenn es zu unübersichtlich wurde, haben wir die Fenster bis auf das letzte wieder weggeklickt. Wir konnten auch Pfade anlegen, die uns zu den verschiedenen Links führten.
Die ersten Server waren auch Editoren, mit denen wir am eigenen Dokument direkt arbeiten konnten. Heute geht das nicht mehr. Beim ersten Klicken mit der Maus riefen wir die Werkzeuge auf, um eine Datei zu verändern. Erst mit dem zweiten Klick öffnete sich der nächste Link.
Am Anfang dachten die Leute noch, eine Website sei so ähnlich wie ein Papier, und suchten immer die Fußnoten. Aber die wurden ja gerade überflüssig gemacht. Wir waren froh, nicht mehr an die engen Grenzen der Präsentation gefesselt zu sein. Keine Seitenumbrüche, keine Fußnoten! Was für eine Erleichterung! Keine verschiedenen Schrifttypen mehr. Es gab überhaupt keine Wahl von Schriftarten. Das war ja, was wir nicht mehr wollten. Wir wollten die reine Information und den Weg dahin.
In den ersten zwei Jahren gab es etwa 20 Server, alle in Europa. Niemand besuchte diese Sites, weil sie schön anzusehen waren, es ging darum, sie auszuprobieren. Wir schauten schon mal nach einer Telefonnummer im Web, aber wir sagten nicht: Wow! was für eine coole Seite! Es war alles sehr, sehr pragmatisch und nüchtern. Das Web war ein Informationssystem und kein attraktives Bildschirmfernsehen.
Heutzutage sind die meisten Web-Seiten gar keine wirklichen Websites mehr. Das sieht man schon am Begriff Homepage. Ich hasse diesen Ausdruck. Es ist eine Willkommensseite, von dort sollte es weiterführen. Oft ist da nur ein eindimensionales Wortdokument. Das wollten wir gerade loswerden. Wir haben unsere Dokumentationen in Hypertext geschrieben. Wenn es jemand ausdrucken wollte, wurde es umgewandelt. So soll es sein, das war die Idee.
Leider hat sich alles umgedreht. Die Menschen schreiben mit Textverarbeitungsprogrammen und wandeln es dann in Hypertext um. Dabei ist es so herum gar nicht einfacher! Wie wir Links machten, das war sehr viel einfacher. Heutzutage ist es eine Qual. Die Werkzeuge, Links herzustellen, sind unglaublich komplex geworden. Als Autor finde ich es unerträglich, damit zu arbeiten. Außerdem brauchen moderne Websites ewig, um sich aufzubauen.
Eine Website muss farbig und attraktiv sein, mit lauter rumhüpfendem Zeug. Aber es hilft dir nicht, Informationen zu finden. Viele Websites drängen dir verwirrende Hintergründe und unglaublich kleine Schrifttypen auf, ganz eigenartige Buchstaben, die ich schon gar nicht mehr lesen kann. Die sehen alle aus wie Druckseiten einer Zeitung mit möglichst vielen Bildern drin. Die lassen dir keine andere Wahl, als das zu nehmen, was sich so ein Grafikdesigner ausgedacht hat. Wir sind denen hilflos ausgeliefert.
Die Frage war für uns: Wie kommen wir an Informationen, reine Informationen? Die Nutzer waren zuständig für die Präsentation, nicht der Browser machte das Design. Natürlich hassen die ganzen Grafikdesigner dieses Konzept der Selbstbestimmung. Man sieht heute keinen Hypertext mehr im Web.
Aus: TIM Berners-Lee: DER WEB-REPORT
Econ-Verlag
Verweise
Tim Berners-Lee Jahrgang 1955, Brite, lehrt heute als Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er erfand den Namen Wold Wide Web.
Internetadresse von Tim Berners-Lee
Robert Cailliau Jahrgang 47, Belgier, ist immer noch am Cern (Stand Jahr 2003)
Internetadresse von Robert Cailliau
Internet: Das Internet entstand 1969, indem das US-Militär seine Computer vernetzte. Vor allem amerikanische Universitäten verbanden ihre Computer über Standleitungen miteinander. Im Internet wurden Informationspakete verschickt und später dann auch eMails. In den studentisch geprägten Newsgroups entwickelte sich ein eigener Internet-Ethos: technischer Fortschritt und absolute Informationsfreiheit.
Details findet man auf den Seiten der
Internet Society.
CERN: "European Organisation for Nuclear Research" in der Nähe von Genf. Hier erforschen Physiker aus aller Welt die kleinsten Bestandteile der Materie. Elektronen werden innerhalb von einer Sekunde 11000-mal durch dienen 27 Kilometer langen unterirdischen Teilchenbeschleuniger gejagt. Im Cern steht der weltgrößte Magnet, er wiegt mehr als der Eiffelturm. Pro Sekunde werden zehn Millionen Antimaterieteilchen hergestellt.
Hypertext: Nichtsequenzieller Text mit Verbindungen (Links)
AOL: AOL ist ein Online-Dienst wir T-Online, der dem Nutzer den Zugang zum Internet ermöglicht und eigene Inhalte anbietet
Yahoo: Yahoo ist ein Katalog, um im Web bestimmte Themen zu finden - nicht zu verwechseln mit einer Suchmaschine wie beispielsweise Google.
Netscape: Netspace entwickelte ein gleichnamigen Browser, eine Software, mit der man Web-Seiten lesen kann
Sun Microsystems:Sun Microsystems ist ein Computerunternehmen, das die Programmiersprache Java schuf, die auf allen Computerbetriebssystemen läuft. Sun und Microsoft sind Gegner im Anti-Trust-Verfahren in den USA
HTML: HyperText Markup Language, die Seitenbeschreibungssprache, in der www-Seiten verfasst werden
URL: UNIFORM RESOURCE IDENTIFIER ist die Adresse im Web
Steve Jobs: Mitbegründer von Apple Computer. Der Apple ist berühmt für seine intuitiv zu benutzende Benutzeroberfläche, das heißt, das Betriebssystem des Computers zeigte den Bildschirm als eine Art Schreibtisch, auf dem sich grafische Symbole wie ein Papierkorb befinden.
Steve Jobs
Sieben Hügel des Wissens: War bis zum 29. Oktober 2000 im Berliner Martin-Gropius-Bau
Sieben Hügel des Wissens
Webkonsortium:
W3C
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